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Kapitalerhöhungen zurück | Aktualisieren
Was passiert im Unternehmen - was passiert bei den Aktionären!

Börsenotierte Unternehmen nutzen oft die Chance einer Kapitalerhöhung, um dadurch ihren unternehmerischen Spielraum zu erhöhen. Die Aufstockung des Grundkapitals führt zu einem Zufluss liquider Mittel, die den Firmen zur Finanzierung von Investitionsvorhaben zur Verfügung stehen und Wachstumschancen bieten.

Was ist eine Kapitalerhöhung?

Unter einer Kapitalerhöhung versteht man grundsätzlich die Erhöhung des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft durch Einzahlungen alter oder neuer Gesellschafter. Bei der üblichen Kapitalerhöhung durch Bareinzahlung kommt es aufgrund der Ausgabe von neuen Aktien zu einer Erhöhung des Grundkapitals.

Die Rolle des Aktionärs

Zu Beginn einer Kapitalerhöhung erhalten Aktionäre anteilsmäßig zu ihren bestehenden Aktien Bezugsrechte, deren Wert am Ex-Tag* vom aktuellen Kurs der Aktien abgeschlagen wird und auf ihre Wertpapierdepots eingebucht werden.

* Ex-Tag: Jener Tag an dem die Aktie ohne (Ex) Dividende bzw. ohne Bezugsrecht an der Börsegehandelt wird.

Durch diese Bezugsrechte sind die Aktionäre berechtigt, in einem bestimmten Bezugsverhältnis neue Aktien zu einem im Vorhinein festgelegten Fixpreis zu beziehen. Durch das Bezugsrecht soll das prozentuale Verhältnis des Aktionärs am Grundkapital der Aktiengesellschaft erhalten bleiben.

Beispiel: Wird das gezeichnete Kapital der AG von 50 Millionen auf 60 Millionen Euro erhöht, so erhält jeder Aktionär für 5 alte Aktien eine Neue (Bezugsverhältnis 5:1).

Die Bezugsrechte werden, falls dies von der Aktiengesellschaft vorgesehen ist, in einem bestimmen Zeitrahmen an der Börse gehandelt.

Durch diesen Börsehandel ergeben sich für die Aktionäre verschiedene Möglichkeiten bei der Kapitalerhöhung:

  1. Durch Ausüben der Bezugsrechte neue Aktien zu beziehen
  2. Zusätzliche Bezugsrechte zu kaufen und auszuüben
  3. Bezugsrechte zu verkaufen

Aktionäre, die nicht an der Kapitalerhöhung teilnehmen wollen, können ihre Bezugsrechte an der Börse verkaufen. 

Handhabung bei Raiffeisen

In der Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich werden sämtliche Bezugsrechte - sofern sie noch nicht ausgeübt wurden - am letzten Tag des Bezugsrechtshandels interessewahrend für die Kunden an der Börse verkauft.

Somit ist gesichert, dass keine Bezugsrechte, die dann nicht mehr handelbar sind, wertlos verfallen.

   
   

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