Ihr täglicher Eröffnungsbericht

Sehr geehrter Max Mustermann,

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MARKTKOMMENTAR USA
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Amerika: Abwartende Haltung an der Wall Street Nach dem kräftigen Anstieg des Vortages haben die amerikanischen Aktienmärkte am Freitag wieder einer leichte Verschnaufpause eingelegt. Nach dem Dauerthema Nummer 1, der Irakkrise, mußten die Marktteilnehmer auch einige wenig berauschende Konjunktur- und Unternehmensdaten verdauen. Der Dow Jones Index legte leicht um 0,5 Prozent auf 7.859 Zähler zu, der Technologieindex Nasdaq verlor hingegen 0,1 Prozent auf 1.339 Zähler.

Nachdem bekannt wurde, daß es am Wochenende zu einem Treffen zwischen US-Präsident Bush, dem britischen Premier Blair und dem spanischen Ministerpräsidenten Aznar kommen wird, hielten sich die Anleger mit ihren Investments deutlich zurück. Alle drei Länder befürworten eine neue UNO-Resolution, mit der dem Irak zur Erfüllung der UNO-Abrüstungsauflagen nur noch ein kurzer Zeitraum zur Verfügung bleibt.

Aber auch die Konjunkturdaten rissen niemanden vom Hocker. So ist das Verbrauchervertrauen nach einer Studie der Universität von Michigan deutlich schwächer ausgefallen als erwartet. Der Index fiel auf 75 Punkte, im Jänner lag er noch bei 79,9 Punkten. Erwartet wurde von den Volkswirten lediglich ein Rückgang auf 77,6 Punkte.
Die Erzeugerpreise sind im Februar stärker gestiegen als erwartet. Das Plus zum Vormonat betrug 1 Prozent, Volkswirte rechneten nur mit einem Anstieg von 0,7 Prozent. Die deutlich gestiegenen Energiepreise sorgten für diesen Anstieg.
Erwartungsgemäß um 0,2 Prozent sind die Lagerbestände im US-amerikanischen Großhandel gestiegen. Das US-Leistungsbilanzdefizit weitete sich im letzten Quartal des vergangenen Jahres leicht aus. Der Fehlbetrag stieg saisonbereinigt auf 136,85 Milliarden Dollar von 126,3 Milliarden Dollar im Vorquartal und traf damit exakt die Erwartungen.

Im Mittelpunkt des Interesses standen am Freitag die Automobilwerte. So kündigte der Autokonzern Ford an, daß die Nordamerika-Produktion im zweiten Geschäftsquartal um 17 Prozent unter dem Vorjahresergebnis liegen wird. Die Aktie gab daraufhin 5,2 Prozent auf 6,76 Dollar nach.

Erfreuliche Daten gab es hingegen vom Software-Konzern Adobe. Im abgelaufenen ersten Quartal konnte das Unternehmen seinen Umsatz und Gewinn steigern. Zudem lag der Ausblick für das laufende Quartal im Rahmen der Analystenschätzungen. Die Aktie konnte knapp 8 Prozent auf 30,79 Dollar zulegen.

Viel Erfolg bei Ihren Veranlagungen
Ihr boerse-live.at Team

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