EU-Kommission erhöht Wachstumsprognose für Eurozone

EU-Kommission erhöht Wachstumsprognose
 

Positive Entwicklung der Eurozone für 2017 und 2018 prognostiziert

Die EU-Kommission hat ihre Prognose für das BIP-Wachstum 2017 von 1,6 auf 1,7 % erhöht, 2018 werden 1,8 % erwartet. Die Unsicherheiten der vergangenen Monate flauen ab, es bestehen aber nach wie vor Risiken, wie die Brexit-Verhandlungen oder die amerikanische Wirtschafts- und Handelspolitik.

Die Inflation in der Eurozone soll von 0,2 % im Jahr 2016 auf 1,6 % im heurigen Jahr steigen, 2018 wird eine Inflation von 1,3 % erwartet. Trotz der höheren Inflation wird mit einem Anstieg des privaten Konsums gerechnet, wenn auch nicht mehr so stark wie zuletzt.

Der Abwärtstrend bei der Arbeitslosenquote setzt sich fort, 2017 wird sie auf 9,4 % sinken und 2018 auf 8,9 %.

Senkung der Haushaltsdefizite erwartet

Augrund der moderaten Lohnentwicklung im öffentlichen Sektor und der niedrigen Zinsen ist mit einem Rückgang der Haushaltsdefizite zu rechnen. 2017 wird in der Eurozone ein Budgetdefizit von 1,4 % erwartet, 2018 soll es auf 1,3 % des BIP sinken. Der Schuldenstand soll sich im Jahr 2017 auf 90,3 % und 2018 auf 89,0 % verringern (2016: 91,3 %).

„Günstige Dynamik“ für Österreich​

Bei der EU-Frühjahrsprognose wurde für Österreich ein etwas höheres Wachstum prognostiziert als noch im Februar 2017. Für 2017 und 2018 wird jeweils ein Wachstum von 1,7 % erwartet. Die Prognosen für die Arbeitslosenquoten haben sich ebenfalls verbessert und fallen geringer aus (2017 und 2018: 5,9 %). Die Daten für das Budgetdefizit und die Staatsschulden fallen hingegen etwas schlechter aus als zuletzt.

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Quelle: EU-Kommission, Mai 2017


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