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Das eigene Finanzwissen: Der Hauptgewinner des OÖN-Börsespiels

Strahlende SiegerInnen und hochkarätige Diskussionsrunde bei der Siegerehrung

Student sicherte sich CITROËN C3

Acht Wochen lang konnte man auch heuer sein Geschick an den Börsen spielerisch testen. Das beste Händchen in der Erwachsenenwertung bewies Max Moser, 25-jähriger Student der Fachhochschule Krems. Er sicherte sich in seinem Depot mit deutschen Aktien und Technologietiteln nicht nur 20,17 Prozent Wertzuwachs, sondern auch den Hauptpreis, einen CITROËN C3

Schulen: „Learning by doing“-Effekt voll aufgegangen

Das Thema Wertpapiere stand heuer groß am Lehrplan der IVa der HAK Rohrbach. Da bot sich das OÖN-Börsespiel förmlich an, das im Unterricht angeeignete Wissen gleich in die Praxis umzusetzen. Ein von vier SchülerInnen formiertes „Wertpapierteam“ besprach sich virtuell über mögliche Aktienzu- und -verkäufe und managte so das Gewinnerdepot in der Klassenwertung.

Ruhe bewahren

Worauf es an der Börse ankommt, weiß auch der Gewinner der Schülerwertung, Matthias Hummer aus Bad Schallerbach: „Man muss die Ruhe bewahren und darf nicht sofort verkaufen, sobald die Kurse fallen.“

Börsespiel als Testumgebung für eigene Veranlagungen

Das vorsichtige Herantasten an die Börse, Marktgeschehnisse richtig einordnen, die eigenen Anlageentscheidungen reflektieren - all das sind wichtige Erfahrungen, die man bei einem Börsespiel in einer sehr realistischen Art und Weise machen kann. Dies betonte auch Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, der den SiegerInnen und TeilnehmerInnen gratulierte.

Finanzwissen und Nachhaltige Geldanlage

DIE Themen der Finanzbranche

Eine hochkarätige Runde diskutierte im Rahmen der Siegerehrung über jene Themen, die die Finanzbranche aktuell beschäftigen.

Talkrunde
Fotocredit: OÖN/Volker Weihbold; Bild: (von links nach rechts) Larissa Kravitz, Heike Arbter, Michaela Keplinger-Mitterlehner, Susanne Dickstein

Natürlich kommt man hier nicht an Corona vorbei. Gerade zu Beginn der Pandemie im März 2020 zeigten sich die Börsen nervös, gleichzeitig verwies Heike Arbter von der Raiffeisen Centrobank auf eine „schnelle und massive Erholung“. Dass die Börsen manchmal schneller als die Realwirtschaft sind, gehört wohl zu den Lehren, die man aus dieser Entwicklung ziehen kann.

Für die Finanzmathematikerin Larissa Kravitz war es erfreulich, dass die Rückgänge des vergangenen Jahres vor allem bei vielen Frauen das Interesse am Thema Wertpapiere geweckt haben. Sie gelten tendenziell als vorsichtiger, sind aber nicht minder erfolgreich in der Geldanlage. Eine gewisse Unsicherheit geht oft mit zu wenig Wissen einher - neben Wertpapieren sollten Frauen deswegen in ihre Anlegerbildung investieren. Ein Credo, dem Michaela Keplinger-Mitterlehner von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich zustimmen kann. Ihr ist Anlegerbildung und die Sensibilisierung dafür ein wichtiges Anliegen.

Nachhaltigkeit – ein „Muss“ in der Veranlagung

Die Tendenz, dass sich immer mehr Frauen für das Thema Wertpapiere interessieren, dürfte auch DEM Anlagetrend schlechthin geschuldet sein. Nachhaltigkeit, so waren sich alle ExpertInnen einig, wird in sämtlichen Lebensbereichen zentrales Motiv bleiben. Joachim Nareike vom deutschen Fondshaus Schroders sieht hier die Chancen für langfristig Orientierte in den Bereichen Mobilität, dem Energiemix und der Speicherung von Energie. Neben der Elektromobilität sollte man das Thema Wasserstoff nicht vergessen. Viele Technologien stehen hier aber erst in den Startlöchern.

Dkfm. Joachim Nareike. Leiter Publikumsfondsvertrieb Schroders

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03.05.2021 - Veranlagung, Geldanlage Plus