Keine Scheu vor Aktien!

Langfristig eine gute Anlageidee

Keine Scheu vor Aktien
 

Die Beziehung der Österreicher zu Aktien war immer eher vorsichtig und hätte schon vor den jüngsten Kursrückgängen etwas Ermunterung gebrauchen können. Mit „nur“ vier Prozent Aktienanteil verhalten wir uns defensiv, wenn es um die Geldanlage geht. Freies Kapital wird lieber zu historisch niedrigen Zinsen auf Sparbuch und Co gelegt. Mit dem Sicherheitsgedanken im Vordergrund und dem Blick auf die Altersvorsorge agiert man gerne vorhersehbar. Berücksichtigt man allerdings weitere Parameter, wie etwa die Inflation, so haben die österreichischen Haushalte mit "Barem" reell einen Kaufkraftverlust erlitten. 
 

Konstante Rendite bei Aktien

Wenn es um Vermögensbildung geht, stehen wir uns also selbst gerne im Wege. Dabei sind die Renditen von Aktien historisch gesehen doch beeindruckend. Sieht man sich die Entwicklung des österreichischen Leitindex ATX über die vergangenen 30 Jahre an, so konnte man sich über eine jährliche Rendite von rund acht Prozent freuen. Ein ähnliches Bild ergibt sich für sämtliche renommierte Indizes.
 

Wichtig für Volkswirtschaft

Von einem funktionierenden Kapitalmarkt profitiert der einzelne Anleger nicht nur in Form von Rendite. Die gesamte Volkswirtschaft eines Landes partizipiert daran, wenn an den Börsen investiert wird. Beteiligen sich Anleger durch Aktien an einem Unternehmen, steht diesem Kapital zur Verfügung, das wiederum ins Unternehmen investiert wird. Arbeitsplätze entstehen, Löhne fließen in Form von Konsum zurück in die Wirtschaft. Je mehr, desto besser für das jeweilige Land.

Psychologische Effekte

Worauf begründet sich nun die Zurückhaltung der Österreicher bei Aktieninvestments? Zum einen stimmen in Österreich immer noch 44 Prozent der Aussage zu: „Die Börse ist etwas für Spekulanten“. Das „gefühlte Risiko“ ist hierbei vor allem bei Einzeltiteln besonders hoch. Wesentlich mag aber auch das Langzeitgedächtnis der Anleger für die Börsen-Abstinenz sein. Ereignisse wie die Finanzkrise und das Platzen der Dotcom-Blase  bleiben viel länger im Gedächtnis, als Gewinne gleicher Größe.

Langandauernde Aufwärtsphasen werden meist als selbstverständlich hingenommen und auch medial kaum aufbereitet. 
 

In Bekanntes investieren

Die "Angst" vor Aktien ist aber unbegründet, wenn man sich gewisse Regeln vor Augen hält. Eine davon ist: Eine Aktie ist eine Unternehmensbeteiligung und als diese muss man sie auch sehen. Nie würde man sich abseits der Börse an einem Unternehmen beteiligen, das man man kaum kennt, nur um ein paar Tage später weiterzuziehen. 

Für den langfristigen Börsenerfolg gilt deshalb: Investiere in Bekanntes und Verständliches. Und je länger, desto besser. Dann lassen sich auch zwischenzeitliche Kurskorrekturen leichter verkraften und gelten als gesunder Prozess innerhalb einer grundsätzlich positiven Entwicklung. Nach einer Phase der Bodenbildung stellen niedrigere Kurse sogar wieder interessante Einstiegsmöglichkeiten dar.

Lassen Sie sich persönlich in Ihrer Raiffeisenbank beraten!


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