Zeit für Zertifikate

Die echten Alleskönner unter den Wertpapieren!

Zeit für Zertifikate
 

Sie heißen „Europa Winner“ oder „Öl Bonus“ und entpuppen sich als echte Multitalente unter den Wertpapieren. Zu Recht, denn mit Zertifikaten kann man mit einem Sicherheitspuffer auf verschiedene Marktsituationen setzen. Was muss man über diese innovativen Produkte wissen?

Wachsender Zertifikate-Markt

Anleger auf Renditesuche kommen schon lange nicht mehr an Zertifikaten vorbei. Die anhaltende Zinsflaute in Europa bescherte dem Zertifikate-Markt in Österreich in den vergangenen Jahren hohe Zuwächse. Sie gelten als transparent, flexibel und können zum aktuellen Wert jederzeit verkauft werden.

Was sind Zertifikate?

Zertifikate sind Wertpapiere, mit denen Investoren von der Entwicklung eines bestimmten Basiswerts profitieren können. Dieser Basiswert, auch „Underlying“ genannt, kann zum Beispiel eine Aktie sein, ein kompletter Index, ein Rohstoff, oder ein anderes Finanzprodukt. Dabei gelten in der Regel klare „Wenn-Dann“-Bestimmungen: Sie legen fest, bei welchem Kursverlauf des Basiswerts mit welcher Rückzahlung zu rechnen ist. 


Wir beleuchten die drei bekanntesten Produktvarianten etwas näher:

Kapitalschutz zu Laufzeitende mit Garantiezertifikaten

Auch bei Zertifikaten bleiben die Österreicher dem Sicherheitsgedanken treu. Mit einem Anteil von etwa 60 Prozent stellt die Rubrik „Garantiezertifikate“ die beliebteste Variante dar. Der Wert eines Garantiezertifikates ist im Regelfall von einem Basiswert abhängig, meistens einem Aktienindex oder einer Aktie. Steigt der Basiswert an, erhalten Kunden einen vorher festgelegten Anteil des Gewinns. Fällt hingegen der Kurs des Basiswertes, bekommt der Käufer am Laufzeitende zumindest seinen investierten Betrag zurück.

Bonuszertifikate mit Sicherheitspuffer

Die größten Zuwachsraten innerhalb der Produktpalette verzeichneten in den vergangenen Jahren die sogenannten „Bonuszertifikate“, eine Variante mit Teilschutz. Kein anderes Produkt bietet bei einem derart großen Sicherheitspuffer die Chance auf Ertrag. Vor allem bei gleichbleibenden oder fallenden Kursen überzeugt ein Bonuszertifikat gegenüber einem Einzel-Investment. Verluste können eintreten, wenn der Basiswert eine bei Laufzeitbeginn festgesetzte Grenze verletzt. Wird diese berührt oder unterschritten, dann entfällt die Bonuszahlung und der Anleger erhält als Rückzahlung den Gegenwert des Basiswertes ausgezahlt. Dieser kann über oder unter dem Ausgangswert liegen.

Aktienanleihen: Überdurchschnittliche Zinsen bei höherem Risiko

Aktienanleihen beziehen sich auf Aktien oder Indizes und sind damit an die Kursentwicklung des Basiswertes gekoppelt. Sie sind wie Anleihen mit einem Kupon ausgestattet, der allerdings deutlich über dem einer vergleichbaren Anleihe liegt. Im Gegenzug ist aber auch das Risiko gegenüber normalen Anleihen höher. Denn am Ende der Laufzeit wird dem Anleger das Nominale entweder in bar zurückgezahlt oder, wenn die Aktie unter dem vereinbarten Basispreis notiert, mit einer zuvor festgelegten Zahl von Aktien getilgt. In diesem Fall hat der Investor dann die Entscheidung, ob er die Aktien behält oder verkauft. Die Zinsen werden vom Emittenten aber in jedem Fall ausbezahlt.

 

Unser Fazit


Egal ob Vollschutz oder Teilschutz: Die steigende Beliebtheit von Zertifikaten zeigt, dass diese Produkte den Nerv der Zeit treffen. Transparent, flexibel, mit verschiedenen Basiswerten und Laufzeiten finden sie immer häufiger den Weg in die Depots der Anleger. 

Ihr Berater in der Raiffeisenbank ist hier Ihr kompetenter Ansprechpartner.


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