Lockere Geldpolitik bis zum Ende

Mario Draghis Amtszeit läuft ab

Bild - Lockere Geldpolitik bis zum Schluss

Es gibt wohl eine Premiere in der Geschichte der Europäischen Zentralbank (EZB): Mario Draghi wird heuer vermutlich als erster Präsident das Amt verlassen, der während seiner Amtszeit den Leitzinssatz niemals erhöht hat. Eine kurzfristige Änderung der Geldpolitik ist nämlich nicht in Sicht, im Gegenteil.
 

Die Senkung der Leitzinsen war in den letzten Jahren, abseits des zum Jahresende ausgelaufenen Anleihekaufprogramms, das wichtigste Instrument, um die instabile Konjunktur seit der Vertrauenskrise an den Finanzmärkten wieder anzukurbeln. So sollen die Bürger Europas nach wie vor animiert werden, ihr Geld nicht zu sparen, sondern auszugeben. Diese Niedrigzinspolitik wird sich aufgrund abflauender Wirtschaftsdaten nicht so schnell ändern. Zumindest nicht in diesem Jahr.
 

Spielraum für große Änderungen gibt es kaum

Denn große Änderungen sind kaum möglich: Dies deshalb, weil internationale Handelskonflikte den Welthandel aktuell einschränken, in Europa ein ungeordneter EU-Austritt Großbritanniens droht und auch die Inflation im Euroraum noch nicht dort ist, wo Mario Draghi sie haben will.
 

Wann steigen also die Zinsen?

Wann die ersten Zinserhöhungen kommen sollen, sagte Draghi nicht explizit. Experten rechnen damit, dass die Leitzinsen frühestens im Jahr 2020 wieder leicht angehoben werden. Das bereits erwähnte Anleihekaufprogramm, das erst Ende des Vorjahres eingestellt wurde, wird aber ein geldpolitisches Mittel der EZB bleiben, um die Konjunktur und Inflation anzukurbeln. Somit wird die Notenbank weiter ein Wörtchen am Anleihenmarkt mitreden. Es wird zwar der Anleihenbestand von 2,6 Billionen Euro nicht erhöht, aber fällig werdende Anleihen können in Zukunft immer wieder ersetzt werden. Aus diesem Tatbestand fließen somit noch jährlich knapp 200 Millionen Euro in den Markt. Das bewirkt, dass die Zinsen auch bei längeren Laufzeiten niedrig bleiben.

Alles in allem nicht viel Neues in Draghis letztem Amtsjahr. Sein Vorsitz begann 2011 und endet im Oktober 2019. Der Italiener wird sicher als jener EZB-Präsident in Erinnerung bleiben, der diese Bank durch eine ihrer schwersten Krisen geführt hat.

Unser Fazit

In Europa wird wohl mindestens noch ein Jahr vergehen, bis wir die erste Zinsanhebung sehen. Ein neuer EZB-Präsident wird heuer ab November die Geschicke der europäischen Geldpolitik in die Hand nehmen.

 

Pancakes, so locker wie die Geldpolitik:

  • 150 g Mehl
  • 100 ml Milch
  • 200 ml Naturjoghurt
  • 2 EL Zucker
  • 1 Pck. Backpulver
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • Pflanzenöl

Die Eier mit dem Mixer schaumig rühren. Milch und Joghurt zu einer homogenen Masse vermischen. Dann das Mehl, Backpulver, die Milch-Joghurt-Mischung, Salz und Zucker nach und nach unter Rühren zu den Eiern geben. Der Teig sollte nun schön dickflüssig sein. Eine Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und mit ganz wenig Öl den Teig zu Pancakes backen. Die Pancakes schmecken zum Beispiel sehr gut mit Obers und frischem Obst.


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