Von guten und schlechten Nachbarn

Mehr Ertrag durch die richtige Streuung

Von guten und schlechten Nachbarn
 

Eine gute Mischung bringt Erträge. Sowohl in der Geldanlage als auch im Gemüsebeet.

Eine durchdachte Streuung im Gemüsebeet wird oftmals unterschätzt. Dabei spornen manche Pflanzen ihr Gegenüber förmlich zum Wachstum an und andere können sich regelrecht nicht riechen.

Ähnliches gilt für das Depot: Wer bei Regionen, Branchen und Anlagekategorien darauf achtet, dass sie sich nicht allzu stark überschneiden, kann Schwankungen abfedern und eine bessere Ernte einfahren.

Wir haben einige Infos für Hobbygärtner und Investoren!

Icon Freundschaften im Beet  Freundschaften im Beet

Manche Pflanzen, wie beispielsweise Erbsen und Kartoffeln, sind sich einfach nicht grün. Wer also von seiner Ernte zehren möchte, sollte darauf achten, dass die angebauten Schützlinge harmonieren, sich weder mit den Blättern noch mit dem Wurzelwerk ins Gehege kommen und jede Pflanze die notwendigen Nährstoffe erhält. Zudem haben „gute Nachbarn“ auch eine Schutzfunktion vor möglichen Schädlingen. Wir haben Beispiele parat:

Tomaten vertragen sich hervorragend mit Karotten, Spinat, Radieschen oder Sellerie. Gar nicht leiden können sie zum Beispiel Gurken oder Erdäpfel.

Zwiebel haben gerne Karotten, Gurken, Kopfsalat und Dill und halten neben Erdbeeren gepflanzt Pilzkrankheiten und Spinnmilben fern.

Erdäpfel mögen Kohlrabi, Spinat, Mais oder Kapuzinerkresse. Für eine gute Ernte lässt man aber Abstand zu Kraut, Rauner, Erbsen und Gurken.

Sogenannte Unterpflanzungen können übrigens wunderbar wirken: Basilikum hält etwa bei Tomaten und Gurken Mehltau und die weiße Fliege fern. Rosmarin vertreibt den Kohlweißling und Dill fördert die Keimfähigkeit von Karotten. Harmonie zahlt sich aus!

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Auf harmonische Nachbarschaften sollte man auch im eigenen Depot achten. Denn sehr viele Anleger neigen zu den gleichen Fehlern: Sie streuen zu wenig. Eine Umfrage der Johannes Kepler Universität im Auftrag der Liechtensteiner LGT-Bank hat ergeben, dass das Portfolio von deutschen Umfrageteilnehmern zu 59 Prozent aus inländischen Titeln bestanden hat. Die befragten Schweizer kamen sogar auf 67 Prozent. Viele Anleger fühlen sich mit heimischen Titeln sicherer, dabei entsteht aber das sogenannte Klumpenrisiko.

Eine durchschnittlich bessere Ernte lässt sich erzielen, wenn man unterschiedliche Wertpapiere einkauft und richtig kombiniert. Also bei Anleihen auf verschiedene Emittenten und Laufzeiten achten, an Fonds denken (die die Streuung bereits mitbringen) und bei der Anlagekategorie Zertifikate diverse Schwerpunkte berücksichtigen. Öl&Gas, USA, deutsche Einzeltitel, Nachhaltigkeit – die Auswahl ist mittlerweile beachtlich.

Genau so wie im Garten sind aber Geschmäcker verschieden: Der eine bevorzugt Robustes, der andere versucht sich in der Aufzucht exotischer Pflanzen. Und genau hier kommt Ihr persönlicher Berater ins Spiel. Er gibt Ihnen gerne gute Tipps für einen möglichst üppigen Ertrag.


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