Flauschiger Investmenttrend

Miez und Mops als Renditebringer?

Flauschiger Investmenttrend
 

Jede/r dritte Österreicher/in besitzt mindestens ein Haustier. Früher haben sich die Ausgaben tendenziell auf Futter und Tierarzt beschränkt ­– heute stellt sich die Lage etwas anders dar. Diät- und Allergiesnacks, Versicherungen, Transportboxen, Spielzeuge, Kühlmatten oder orthopädische Betten: Den Ansprüchen der BesitzerInnen von Hund, Katze und Co sind kaum Grenzen gesetzt.

Haustiere gelten laut Studien bei rund 70 Prozent ihrer Besitzer als vollwertiges Familienmitglied. Und das ist deutlich zu sehen: Luxusprodukte für Miezi und Waldi, Geschenke zu Geburtstagen, Besuche in Haustier-Spas – mitunter wird in Scheidungsfällen sogar vor Gericht gestritten, wem das Sorgerecht für den Vierbeiner zugesprochen wird. Haustiere werden gehegt, gepflegt, frisiert, stylish gekleidet und am Ende ihrer Tage würdevoll bestattet.

Diese Zuneigung, die sich offenbar immer stärker ausprägt, hat auch das Interesse unterschiedlichster Konzerne auf sich gezogen: Unsere vierbeinigen Begleiter haben sich zum Big Business entwickelt. So wurden 2016 weltweit 130 Milliarden US-Dollar für die Haustierpflege ausgegeben. Bis 2025 soll das Wachstum auf 200 Milliarden US-Dollar anwachsen. Dieses Wachstum klingt zwar nicht spektakulär, liegt aber immerhin deutlich über dem regulären BIP-Wachstum entwickelter Staaten.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand, denn genau genommen treffen hier zwei Megatrends aufeinander. Einerseits die zunehmende Alterung der Bevölkerung, die den Wunsch nach Gesellschaft mit sich bringt. Andererseits die voranschreitende Digitalisierung und Verstädterung, die das Bedürfnis nach Kontakt zur Natur verstärkt. Fakt ist: Immer mehr Menschen sind bereit, viel Geld für ihre Haustiere auszugeben, das sie gegebenenfalls sogar an anderer Stelle einsparen.

Vor allem das Segment mit Premium-Produkten boomt, was vielfach kleinen, innovativen Betrieben zugute kommt. Allerdings werden auch die Großen zu Profiteuren, wie etwa der Giga-Konzern Nestlé, der mittlerweile elf Prozent seines Umsatzes im Haustiersegment erwirtschaftet. Bekannt ist auch die Aktie von Zooplus, die allerdings gerade die Analysten nicht von sich überzeugen kann. Der deutsche Online-Tierbedarfshändler hat im ersten Halbjahr 2019 Verluste eingefahren.

Auch wenn nicht alle Titel Glücksgriffe sein können, die Heimtier-Ökonomie ist definitiv auf dem Vormarsch - sie gilt noch dazu als relativ krisenresistent.


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