Schwankungen in Schach halten

Strategisch veranlagen

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Sehr geehrte/r Anleger/in,
 

Raiffeisen Oberösterreich setzt auf persönliche Beratung, Produktqualität und nachhaltiges Wachstum. Mit einem durchgängigen Beratungsprozess, kombiniert mit einer soliden Produktselektion und modernen Reportings, bieten wir einen Mehrwert für Ihr Depot.

Durch gezielte Streuung verschiedener Anlageklassen (z.B. Aktien, Anleihen oder Alternative Investments) wird ein möglichst hoher Ertrag erzielt und nur ein absolut notwendiges Risiko eingegangen. Der Jahresbeginn ist auch Zeit für neue Pläne bzw. um den Status-Quo zu überdenken.

Wir analysieren Ihre Vermögenswerte, strukturieren diese und geben Ihren finanziellen Vorhaben,  Veranlagungs- oder Vorsorgeüberlegungen einen konkreten Rahmen. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die damit verbundenen Chancen und Risiken.

Die Portfolio-Optimierung ermöglicht Ihnen Ihr Wertpapierdepot stabiler, krisensicherer und erfolgreicher zu gestalten. Wir unterstützen Sie dabei und optimieren Ihr Wertpapier-Portfolio auf Basis unserer laufenden Markbeobachtungen und -evaluierungen.


Das kommende Jahr wird den globalen Börsen die eine oder andere Herausforderung abverlangen. Auf Hintergründe, Auswirkungen und mögliche Veränderungen an den Märkten gehen wir im folgenden Marktrück- und -ausblick näher ein: 
 

2019 - Schwankungsfreudig - aber mit positiver Entwicklung

Blickt man quer über den Globus, so könnte man meinen, dass man 2019 nichts falsch machen konnte. Die Hauptthemen waren in diesem Jahr der Brexit und die Handelskonflikte. Das Drama rund um Großbritannien verfolgte die Anleger nahezu das gesamte Jahr. Die kürzlich vergangenen Wahlen in Großbritannien sollten dieses Thema aber für die Anleger abschließen. Die Handelskonflikte, hauptsächlich jener zwischen den USA und China, haben die Börsen immer wieder verunsichert. Der amerikanische Präsident ließ durch diverse Meldungen die Märkte nicht zur Ruhe kommen.

Die amerikanischen Börsen erreichten aber im Jahr 2019 trotzdem ein Allzeithoch nach dem anderen. Auch der deutsche Aktienindex hat 2019 eine starke Entwicklung gezeigt. Nach dem Sprung über die 13.000-Punkte-Marke fehlen nur noch wenige Zähler für einen neuen Höchststand. Der heimische Index konnte seinen Punktestand ebenfalls deutlich verbessern.

Ausblick

Auch 2020 wird an den weltweiten Märkten die Schwankungsfreudigkeit nicht verloren gehen. Positiv sollten sich Einigungen in den diversen Handelsstreitigkeiten auswirken. Die letzten Umfragen unter den Einkaufsmanagern sprechen für eine weitere freundliche Entwicklung der Unternehmensgewinne.


Chart Aktien

Quelle: Bloomberg, Dezember 2019; Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

2019 war ein überraschend gutes Jahr für Anleihen

Die Kursanstiege bei den europäischen Staatsanleihemärkten wurden durchwegs fortgeschrieben. Im letzten Quartal sind die Renditen zwar wieder etwas gestiegen, vor allem in der europäischen Peripherie. Auch in der Kernzone kommt die Null-Linie – von unten gesehen – wieder näher. Sehr lange Laufzeiten der deutschen Bundesanleihen werden wieder mit positiven Renditen gepreist. Dennoch befinden sich die Renditen der europäischen Staatsanleihemärkte auf sehr niedrigen Niveaus.

Der Chef der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, kündigte Ende November an, das Glas der US-Wirtschaft sei mehr als nur halb voll und der Leitzins auf genau dem richtigen Niveau. Am US-Geldmarkt wird seit wenigen Wochen ebenfalls keine unmittelbare Zinssenkung mehr eingepreist. Die Renditeanstiege seit Ende August sind folglich auf die abnehmenden Konjunktursorgen zurückzuführen, die sich auf ein – zumindest erhofftes – Ende des Handelskonflikts zwischen den USA und China stützen.

Ausblick Europa

In Europa werden die Inflation und die Zinsen niedrig bleiben. Es steht die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) in vielerlei Hinsicht im Fokus, will sie doch Anfang 2020 ihre geldpolitische Strategie überprüfen. Die neu amtierende EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat in ihrer ersten Rede die Wichtigkeit des Themas der Nachhaltigkeit hervorgehoben.


Chart Anleihen

Quelle: Bloomberg, Dezember 2019; Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

Handelskonflikte und Brexit beschäftigen die Märkte

Unterstützt von den erhöhten US-Importzöllen verzeichnete der US-Dollar auch 2019 eine stabile Entwicklung - trotz der Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed. Weitere Zinssenkungen sollen folgen. Der chinesisch-amerikanische Handelskonflikt verunsichert weiterhin die Märkte und könnte sich nach der US-Präsidentschaftswahl im November 2020 noch verstärken.

Gut behauptet zeigt sich auch der Schweizer Franken. Trotz vorsichtiger Interventionen der Schweizer Notenbank SNB am Devisenmarkt verzeichnete der CHF Kursgewinne.

Die Brexit-Debatte blieb auch 2019 bestimmendes Thema im Britischen Pfund. Die Aussicht auf einen geordneten Brexit verschaffte dem GBP Unterstützung. Letztlich bleibt abzuwarten, ob geeignete Handelsabkommen zeitgerecht ausverhandelt werden, um einen harten Brexit abzuwenden. Bis dahin sind deutliche Schwankungen nicht ausgeschlossen.

Ausblick

Der Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank Fed wurde unterbrochen, man geht nunmehr von einer weiteren Zinssenkung aus. Eine Abschwächung des USD könnte die Folge sein. Geldpolitische Impulse der großen Notenbanken sollten 2020 gering ausfallen, viele Notenbanken werden jedenfalls ihre expansive Geldpolitik zur Konjunkturbelebung beibehalten.

 

 

Chart Währungen

Quelle: Bloomberg, Dezember 2019; Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.


Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zu einer passenden Vermögensanlage und freuen uns auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen.

Danke für Ihr Vertrauen. Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2020.
 

 


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