Frau nachdenklich
#3: Frauen, Männer und die Geldanlage

Die finanziellen Voraussetzungen bei Frauen und Männern sind in Österreich oft unterschiedlich. Das beginnt mit unterschiedlichen Ausgangssituationen im Leben und endet beim Anlageverhalten.

Faktencheck: Wo liegen die finanziellen Unterschiede?

Wussten Sie, dass ...

... Frauen hierzulande fast fünf Mal häufiger in -Teilzeitbeschäftigungen tätig sind als Männer?

Teilzeit ist noch immer Frauensache. 2020 waren über 47 Prozent aller Frauen in einer Teilzeitbeschäftigung, hingegen nur gut zehn Prozent der Männer. Dabei gibt es übrigens ein deutliches Land und Stadtgefälle: In kleineren Gemeinden sind es bis zu 87 Prozent, in Wien 41 Prozent.

... es noch immer große Einkommensunterschiede gibt?

In Österreich verdienen Frauen rund 20 Prozent weniger als Männer. Im Bundesländervergleich ist die Einkommensschere in Vorarlberg mit 26,2 Prozent am höchsten. 2021 arbeiteten Frauen hier im Vergleich zu Männern ab den 27. September gratis. Österreich befindet sich damit im negativen EU Spitzenfeld: In den EU-27 liegt der Pay Gap „nur“ bei rund 14 Prozent. Die Bandbreite ist in Europa groß, so verdienen die Frauen in Luxemburg zum Beispiel nur ein Prozent weniger als die Männer.

Wussten Sie, dass ...

... die Pensions-Unterschiede deutlich über den Einkommensunterschieden liegen?

Den Pay Gap gibt es nicht nur beim Einkommen, sondern in der Pension verschärft er sich noch einmal deutlich. In Österreich beziehen Frauen rund 49 Prozent weniger Pension als Männer. Estland ist übrigens das einzige europäische Land, wo Männer und Frauen in etwa die gleiche Pension erhalten.

... Männer viel seltener finanzielle Unterstützung brauchen?

Rund 77 Prozent aller Frauen ist finanzielle Unabhängigkeit sehr wichtig. Trotzdem sind rund 30 Prozent von ihnen auf finanzielle Unterstützung angewiesen, etwa von Partnern oder der Familie. In dieser Lage befinden sich aktuell nur 14 Prozent der Männer.

Wussten Sie, dass ...

... die Unterschiede schon im Kindesalter auftauchen?

Studien besagen, dass die finanziellen Unterschiede schon im Kindesalter beginnen: In der Altersgruppe von vier bis 13 Jahren bekommen Mädchen im Schnitt elf Prozent weniger Taschengeld als Burschen.

... Frauen aber eher geneigt sind, Geld anzusparen?

Frauen schätzen ihre Kenntnisse in Finanzdingen oft geringer ein als die Männer. Interessant dabei: Trotzdem ist das Bedürfnis vorzusorgen und Kapital aufzubauen um ein paar Prozentpunkte höher als bei den Männern.

Der Schlüssel zur Selbstständigkeit und finanziellem Erfolg

Es gibt viele Stellschrauben, an denen gedreht werden muss um finanzielle Ungleichheiten zwischen Frauen und Männer aus dem Weg zu räumen.

Allen interessierten Anleger*innen können wir nur raten, an ihrer finanzielle Bildung zu arbeiten, denn sie ist der Schlüssel zur Selbstständigkeit und finanziellem Erfolg.

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Anlegerbildung

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12.10.2021 - Anlegerbildung, Veranlagung