Anlagestrategien
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Schritte zur persönlichen Anlagestrategie

Struktur und Transparenz schaffen Vertrauen

Anlagestrategien

Geldanlage ist je nach Wünschen und Vorlieben ein sehr individuelles Unterfangen. Ihre persönliche Anlagestrategie ist dabei die Basis für Ihren Anlageerfolg. Erfahren Sie hier, welche Schritte für die Findung Ihrer Anlagestrategie notwendig sind. 

Schritt 1: Das Anlegerprofil

Machen Sie sich Gedanken über folgende Eckpunkte:

  • die Festlegung der eigenen finanziellen Verhältnisse
  • die Wahl des Anlagehorizontes und
  • die Einschätzung der eigenen Risikobereitschaft. 
Anlegerprofil: Geschäftsfrau mit verschränkten Armen

Schritt 2: Die empfohlene Portfoliostruktur

Je nach ermitteltem Investmentprofil empfehlen wir Ihnen eine auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Portfoliostruktur. Ziel ist es, die Ertragschancen am Kapitalmarkt unter Berücksichtigung der damit verbundenen Risiken optimal zu nützen:

Portfolio 1
Portfolio 1
Portfolio 2
Portfolio 2
Portfolio 3
Portfolio 3
Portfolio 4
Portfolio 4
Portfolio 5
Portfolio 5
  • Portfolio 1: Ein Mix aus Geldmarktprodukten und Anleihen deren Emittenten gute Bonitäten aufweisen. Ziel ist es, einen positiven Ertrag zu erwirtschaften und die Wertschwankungen kleiner 2 % p.a. zu halten.
  • Portfolio 2: Ein Mix aus Geldmarktprodukten, Anleihen verschiedener Emittenten und Aktien solider Unternehmen. Ziel ist es, einen positiven Ertrag zu erwirtschaften und die Wertschwankungen kleiner 5 % p.a. zu halten.
  • Portfolio 3: Ein Mix aus Geldmarktprodukten, Anleihen und Aktien verschiedener Emittenten und Unternehmen. Ziel ist es, einen positiven Ertrag zu erwirtschaften und die Wertschwankungen kleiner 10 % p.a. zu halten.
  • Portfolio 4: Ein Mix aus Anleihen und Aktien verschiedener Emittenten und Unternehmen sowie alternative Investments (zB.: Immobilien, Rohstoffe). Ziel ist es, einen positiven Ertrag zu erwirtschaften und die Wertschwankungen kleiner 15 % p.a. zu halten.
  • Portoflio 5:  Ein Mix aus Aktien verschiedener Unternehmen sowie alternative Investments (zB.: Immobilien, Rohstoffe). Ziel ist es, einen positiven Ertrag zu erwirtschaften und die Wertschwankungen kleiner 25 % p.a. zu halten.

 

Schritt 3: Der Anlagevorschlag

Sie möchten zwar die Richtung klar vorgeben, dann aber laufende Anlageentscheidungen an professionelle Vermögensverwalter delegieren?  Dann sind diese Anlagemöglichkeiten für Sie ideal:

  • ab 2.500 EUR KEPLER Strategiefonds
  • ab 10.000 EUR WILL – digitale Vermögensverwaltung von Raiffeisen
  • ab 50.000 KEPLER Portfoliomanagement

Suchen Sie individuelle Anlagelösungen und möchten einzelne Veranlagungsbausteine zusammenstellen? Dann empfehlen wir Ihnen gemeinsam mit Ihrem Berater Wertpapierprodukte auszuwählen, die strengen Produktrichtlinien unterliegen und zur Ihrem gewählten Investmentprofil passen.

Ihrem persönlichen Anlageerfolg drei Schritte näher

Diese drei  Schritte bringen Sie Ihrem persönlichen Anlagekonzept näher. Sprechen Sie mit Ihrem Berater bzw. Ihrer Beraterin in der örtlichen Raiffeisenbank und erstellen Sie gemeinsam ein auf Sie abgestimmtes Anlegerprofil - das als Wegweiser für Ihre künftigen Investitionen dient.

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Das Prinzip der Risikostreuung

Um punktgenau ans Ziel zu kommen, braucht es oft mehrere Reisemittel. Wir sprechen dabei von verschiedenen Anlageklassen, die sich unterschiedlich schnell bewegen. Je breiter Sie Ihre Geldanlage aufstellen, desto sicherer kommen Sie an Ihr gestecktes Ziel. Die Art des Reisevehikels und die Geschwindigkeit dabei bestimmen Sie selbst.

Aufteilen = Diversifizieren

Aufteilen = Diversifizieren

Die vielen verschiedenen Anlageklassen – oft auch als Assets oder Assetklassen bezeichnet – entwickeln sich in der Regel unterschiedlich: Wenn Aktien beispielsweise stark steigen, gehen Anleihen häufig zurück — und umgekehrt. Wenn bei Finanzkrisen die Börsenkurse einbrechen, kann der Goldpreis boomen. Das hängt damit zusammen, dass diese verschiedenen Anlageklassen unterschiedliche Eigenschaften mit sich bringen.

Es ist darum wichtig, sein Vermögen breit auf verschiedene Anlageklassen zu streuen — so kann man Wertschwankungen minimieren und die Gesamtentwicklung am Depot stabilisieren. 

Wichtig zu wissen

In der Geldanlage auf verschiedene Anlageformen zu setzen minimiert Wertschwankungen und hält die Gesamtentwicklung am Depot stabil. Im Fachjargon nennt man diese Risikostreuung „Diversifikation“.

Fachbegriffe zum Thema

Sie möchten noch mehr erfahren zum Thema "Anlageformen, Diversifikation, Risikostreuung und Anlageklassen"? Dann werfen Sie doch einen Blick in unser Börsenlexikon. Hier finden Sie alle Börsenbegriffe von A bis Z.