ETF
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Im Fokus: Exchange Traded Funds (ETFs)

Auf der Suche nach Rendite stoßen Anlegerinnen und Anleger häufig auch auf ETFs.

Was steckt hinter diesen drei Buchstaben?

Börsengehandelte Fonds, besser bekannt unter der englischen Bezeichnung Exchange Traded Funds, sind derzeit in aller Munde.
Nun, worin unterscheiden sie sich zu den klassischen Investmentfonds renommierter Fondshäuser? 

Streuung ist immer eine gute Idee

Prinzipiell gilt: Wer nicht in einzelne Unternehmen in Form von Aktien investieren will, sondern sein Vermögen lieber breit aufstellen möchte, der sollte sich mit Investmentfonds auseinandersetzen.

Die große Entscheidungsfrage zu Fonds:

Aktiv gemanagt oder passiv?

Bei den klassischen aktiv gemanagten Investmentfonds bestimmt meist ein Team aus erfahrenen Fondsmanagerinnen und Fondsmanagern über die Auswahl der im Fonds enthaltenen Aktien oder Anleihen. Anhand von umfangreichen Research-Arbeiten, der Analyse von Branchen, Unternehmens- oder Länderkennzahlen, entscheiden sie über Zusammenstellung, Gewichtung oder sinnvolle Umschichtungen im Portfolio. Auch wirtschaftspolitische Faktoren, geopolitische Entwicklungen sowie gesellschaftliche Trends werden vom Management berücksichtigt, wenn es darum geht, Renditen zu erzielen bzw. sogar den vergleichbaren Markt zu übertreffen.

Im Gegensatz dazu steht bei ETFs keine Anlageentscheidung eines Managements dahinter. Ein klassischer Aktien-ETF, wie etwa auf den deutschen DAX oder den weltweit gefassten MSCI World, bildet den Index und seine Entwicklungen 1:1 ab. Das heißt, dass auch bei deutlichen Marktschwankungen kein Eingreifen von Profis stattfindet. Da Exchange Traded Funds eben nicht aktiv verwaltet werden, sind sie im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds aber kosteneffizienter.

Wichtig: Anlegerinnen und Anleger sollten sich jedenfalls genau ansehen, auf welchen zugrundeliegenden Index sie setzen möchten. Die Namen von ETFs klingen oft sehr ähnlich, die Produkte können sich aber stark unterscheiden. Daher gilt es, sich gut zu informieren oder das Gespräch mit Expertinnen und Experten zu suchen. Die Beraterinnen und Berater bei Raiffeisen Oberösterreich wissen über die Unterschiede und Ausrichtungen bestens Bescheid. 

ETFs und Fonds = Sondervermögen

Sowohl Fonds als auch ETFs werden rechtlich gesehen übrigens als „Sondervermögen“ eingestuft. Das heißt, das Anlegerkapital ist vom Betriebsvermögen des Emittenten bzw. der Fondsgesellschaft getrennt. Im Falle einer Insolvenz ist das investierte Vermögen geschützt und zählt nicht zur Konkursmasse.

Ansparen ist in Fonds und ETFs möglich

Regelmäßiges Ansparen mit kleinen Beträgen ist bei Raiffeisen Oberösterreich übrigens sowohl mit Fonds als auch via ETF möglich. Lassen Sie sich beraten, welche Option für Sie die geeignete ist. Vielleicht sind es ja sogar beide?  

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12.05.2021 - Veranlagung