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Money Mindset - welche Thesen über Wertpapiere uns prägen.

Hartnäckige Behauptungen über Aktien & Co - und wie man die Dinge sehen kann. Bitte beachten Sie: Veranlagungen in Wertpapiere können mit Risiken verbunden sein.

Bilden Sie sich Ihr eigenes Mindest

Wie wir als erwachsener Anleger bzw. erwachsene Anlegerin über Finanzen, Aktien und Co denken, wird schon durch die Einstellung unseres Elternhauses in der Kindheit mitbestimmt. In späteren Jahren prägen uns die Gesellschaft und die Medien, mit denen wir uns umgeben. Aber: Nur wer sein eigenes positives Mindset lebt, wird auch finanziellen Erfolg haben. Zeit, dieses wieder einmal zu überdenken.

Welche Aussagen fallen Ihnen spontan zum Thema Investments ein? Zu riskant, nur etwas für Reiche? Wir haben gängige Behauptungen über Wertpapiere gesammelt und stellen sie auf den Prüfstand.

Behauptung Nr. 1

„Aktieninvestments sind nur etwas für Reiche“

Bei Aktieninvestments gibt es einige Vorbehalte. Gerade in Österreich sind die Anlegerinnen und Anleger besonders konservativ. Das zeigt sich auch zum Beispiel an der Aktienquote, die in anderen Ländern spürbar höher als bei uns ist. Eines der Vorurteile, das sich hält, ist, dass man für Aktieninvestments viel Kapital braucht.

Diese Aussage lässt sich jedoch relativ einfach widerlegen. Ein Vehikel, mit dem man schon mit kleinen Beträgen in Aktien investieren kann, ist das Fondssparen. Ab 50 Euro im Monat kann man hier schon in Aktienfonds – also in einen „Topf“, der viele Aktien enthält – investieren. Interessant ist dabei auch, dass diese Fonds oft besondere Schwerpunkte haben.

Sie sind vom Trend Nachhaltigkeit oder Digitalisierung überzeugt? Es gibt Fonds, die ausschließlich in die passenden Werte dafür investieren. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Man ist schon mit kleinen Beträgen dabei und kann auf Zukunftsthemen setzen, die überzeugend scheinen. 

Behauptung Nr. 2

„Wertpapiere sind riskant“

„There ain´t no such thing as a free lunch“ – so etwas wie ein gratis Mittagessen gibt es nicht. Ein wichtiges Grundprinzip der Geldanlage ist, dass Rendite und Risiko immer in einer gewissen Abhängigkeit stehen. Äußerst solide Anlagevarianten, die als Ruhepole durchaus ihre Berechtigung haben, sind in ihren Ertragsaussichten niedriger einzuordnen. Höhere Erträge sind bei nvestments möglich, die mehr schwanken - wie etwa bei Aktien oder Aktienfonds. Vergessen Sie dabei aber niemals, Ihre eigene Risikoaffinität abzuwägen.

Behauptung Nr. 3

„Investiert man in Aktien, kann nicht mehr auf sein Geld zugreifen“

Ein Grundsatz gleich zu Beginn: Investieren Sie nur Kapital, das Sie sonst nicht benötigen und das Ihnen frei zur Verfügung steht. Der Notgroschen sollte nicht veranlagt werden. So können Sie das Risiko minimieren, eventuell zu einem ungünstigen Kurs verkaufen zu müssen. Man verkauft immer zum aktuellen Marktpreis, der einen im Idealfall erfreut - der aber auch für ein Stirnrunzeln sorgen kann. Dass man auf sein Kapital gar nicht zugreifen kann, ist nicht richtig. Man bleibt flexibel, muss aber die momentane Marktlage akzeptieren. 

Behauptung Nr. 4

„Wer in Wertpapiere investiert, muss sich gut auskennen“

Eigentlich möchten wir hier nicht grundsätzlich widersprechen, denn ist das nicht in allen Lebenslagen so? Über etwas Bescheid zu wissen, seien es nun Ernährung, Politik oder Geldanlage, ist immer eine gute Idee.

Allerdings ist die Geldanlage weniger kompliziert, als oftmals gedacht. Es gibt ein paar wichtige Anlagekategorien, die man kennen und ein paar Grundregeln, die man beachten sollte. Und die Palette an Investments, die sich auch für Einsteigerinnen und Einsteiger eignen, ist gar nicht so klein. Haben Sie jedenfalls keine Scheu, Ihre persönlichen Fragen an unsere Beraterinnen und Berater zu richten: Every winner was once a beginner. 

Behauptung Nr. 5

„Aktien muss man immer im Auge behalten“.

Dieser Aussage stimmen wir nur in Teilen zu. Wir möchten hier gerne zwischen professionellen Anlegern und der Geldanlage für die langfristige Vorsorge unterscheiden. Kurzfristig handelnde Großanleger beobachten Aktien freilich permanent. Etwas anders stellt sich die Lage für die meisten privaten Investorinnen und Investoren dar. Man trifft eine langfristige Entscheidung und bleibt dieser idealerweise auch treu, damit eventuelle Kursschwankungen ausgeglichen werden können. Selbstverständlich sollte man – gemeinsam mit der Beraterin oder dem Berater – gelegentlich die Strategie überprüfen und möglicherweise Anpassungen vornehmen. Die Zeitabstände sind hier jedoch deutlich größer. 

Unser Fazit

Über Investments in Aktien bzw. Wertpapiere existieren viele Mythen. Manche Aussagen haben auch zumindest teilweise ihre Berechtigung – denn wie fast überall im Leben ist nicht alles schwarz oder weiß. Wichtig ist jedenfalls, offen und unvoreingenommen an das Thema Geldanlage heranzutreten.

Der von der Österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) gebilligte und veröffentlichte Prospekt samt aller Nachträge und die Endgültigen Bedingungen können bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft kostenlos bezogen werden und sind im Internet unter www.rlbooe.at/prospekt abrufbar. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung des Wertpapiers zu verstehen.  Die Zustimmung zur Prospektnutzung wurde von der Emittentin erteilt. Um die potenziellen Risiken und Chancen in Verbindung mit der Investition in dieses Wertpapier zu verstehen, wird empfohlen, den Prospekt, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, zu lesen.

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21.02.2026 - Veranlagung